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    Schweinegrippe im Gefängnis

    pol

    Keine Lust auf eine Ansteckung: Die Polizei von Kanagawa. (flickr/ saschpohflepp)

    Ein 19-jähriger Mechaniker aus der Stadt Atsugishi in der Kanagawa-Präfektur ist wegen einer Schweinegrippe-Erkrankung aus der Untersuchungshaft entlassen worden, berichtet die Yomiuri Shimbun. Er sass wegen Sachbeschädigung in Haft.

    Der Mechaniker hat im Mai aus Wut mit Fusstritten das Auto eines 26-jährigen Firmenangestellten malträtiert. Dabei ist die Autotür zu Schaden gekommen. Er sei während der Autofahrt blöd angehupt worden und habe deswegen die Nerven verloren, gab der Täter als Motiv an. Erst diesen Monat wurde er verhaftet. In der U-Haft beklagte sich der 19-Jährige über einen Fieberanfall. Im Spital wurde bei ihm schliesslich die Schweinegrippe diagnostiziert.

    Fluchtgefahr ausgeschlossen

    Obwohl er sich bereits auf dem Weg der Genesung befand, hat sich die Polizeibehörde für eine vorzeitige Entlassung ausgesprochen, um eine weitere Verbreitung des Virus innerhalb der Gefängnismauern zu verhindern.  Eine Fluchtgefahr sei zudem ausgeschlossen. So hat die Schweinegrippe für so manchen auch ihre guten Seiten.


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