23. November 2009, 00:28 Uhr

Der japanische Lieferservice expandiert nach Asien

lieferung

Eine speditive Zustellung: Die Takkyubin-Lieferautos sind überall in Japan zu sehen. (flickr/ nemo's great uncle)

Das japanische Unternehmen Yamato Holdings expandiert ab Januar 2010 mit seinem erfolgreichen «Takkyubin»-Lieferservice nach Singapur. Aufgrund des gesättigten Marktes in Japan, möchte das Unternehmen in Asien seine Präsenz verstärken. Bereits im Jahr 2000 ist in Taiwan ein Tochterunternehmen gegründet worden. Auch in China, Indonesien und Malaysia will Yamato Holdings in naher Zukunft eine Marktpräsenz aufbauen.

Das Konzept von «Takkyubin» beruht auf der der günstigen und speditiven Tür-zu-Tür-Zustellung jeglicher Güter. Zusätzlich sorgen die 24-Stunden-Minimärkte für ein engmaschiges «Takkyubin»-Poststellen-Netz im ganzen Land. So können beispielsweise auch Touristen von jedem beliebigen Minimarkt aus ihr Reisegepäck zum Flughafen versenden lassen, um ein mühseliges Herumschleppen in den überfüllten Zügen zu umgehen.

Service für kleine Lieferungen

1976 hatte Yamato Holdings-Präsident Ogura Masao mit der Gründung von «Takkyubin» das japanische Postwesen revolutioniert. Sie basierte auf der Idee, dass man selbst mit einer Tür-zu-Tür-Zustellung kleiner Pakete Geld verdienen kann. Masao war dabei wichtig, dass die Ware innert 24 Stunden die Zieladresse erreicht haben muss. Gleichzeitig forcierte er den Aufbau einer engmaschigen Geschäftsstellen-Präsenz, die bis zur kleinsten Insel reichte. Das erfolgreiche Konzept wurde von Konkurrenzfirmen wie Nihon Express Company alsbald kopiert.

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