13. November 2009, 00:22 Uhr

FamilyMart will am/pm schlucken

FamilyMart

FamilyMart in Shinsaibashi, Osaka. (flickr/ jpellgen)

FamilyMart, Japans drittgrösste Minimarkt-Kette, hat ein Angebot über geschätzte 10 Milliarden Yen (75 Mio. Euro) für den Konkurrenten am/pm abgegeben, doch ein Disput um den Markennamen am/pm könnte die Übernahme platzen lassen.

FamilyMart will noch diese Woche eine Einigung über den Kauf der am/pm-Aktien von deren Muttergesellschaft Rex Holdings erzielen, berichtet die Mainichi Shimbun. FamilyMart plant, alle Minimärkte (kombini) unter dem eigenen Namen weiterzuführen und Einkauf und Vertrieb zusammenzulegen. Mit dem Kauf würde FamilyMart näher zu Lawson aufrücken. Mit 9670 kombini ist Lawson die Nummer 2 der Branche. FamilyMart betreibt 7600 Minimärkte, am/pm deren 1100.

Mit der Fusion würde FamilyMart zur grössten Minimarkt-Kette in Tokio, grösser noch als der Branchenführer Seven-Eleven Japan. Doch die amerikanische ampm International, welche die Markenrechte an am/pm besitzt, könnte den Deal noch platzen lassen. Im Februar 2009 wollte Lawson am/pm bereits für 14,5 Milliarden Yen (108 Mio. Euro) übernehmen, doch ampm International war mit der Umbenennung der kombini nach der Übernahme nicht einverstanden. Im Mai gab Lawson seine Übernahmepläne auf.

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