Gute Nachrichten für Japans Maschinenindustrie

Baumaschinen des japanischen Herstellers Komatsu. (flickr/luipermom)
Der Auftragseingang bei den japanischen Maschinenherstellern stieg im September um 10,5 Prozent, mehr als erwartet und zum zweiten Mal in Folge. Der Auftragseingang im Maschinenbau ist ein wichtiger Indikator für Unternehmensinvestitionen.
Den Zahlen zufolge sind Unternehmen eher wieder bereit, Geld in die Hand zu nehmen, da sich die globale Wirtschaft langsam erholt. Im September haben 280 befragte Maschinenhersteller Aufträge im Wert von 738 Milliarden Yen (5,48 Mia. Euro) erhalten, im August waren es 668.1 Milliarden Yen (4,97 Mia. Euro) gewesen. In den Zahlen sind die Aufträge in den Sektoren Schiffbau und Kraftwerkbau nicht berücksichtigt, weil diese stark schwanken, schreibt die Asahi Shimbun.
Die Zunahme der Auftragseingänge fällt viel höher aus als erwartet, eine Umfrage von Kyodo News hatte eine Zunahme von 3,1 Prozent vorausgesagt. Vor zwei Monaten waren die Auftragseingänge noch um 9,3 Prozent auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1987 gefallen.
Das Kabinettsbüro erwartet für das laufende Quartal eine Zunahme der Auftragseingänge um 1 Prozent. Insgesamt stiegen die Maschinenbestellungen im September um 6 Prozent. Die Bestellungen aus dem Ausland nahmen dabei um 26 Prozent zu während die Bestellungen der Regierung um 17 Prozent zurückgingen.
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