• Anfang
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft
  • Panorama
  •  

    20 Prozent erneuerbare Energie bis 2020

    Wattle Point Windfarm bei Edithburgh, Australien. (flickr/penagate)

    Die japanische Regierung will bis 2020 mindestens 20 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen wie Solarenergie decken. In einem Interview mit der Yomiuri Shimbun sagte Umweltminister Sakihito Ozawa, dieses Ziel werde in einer Gesetzesvorlage gegen die Klimaerwärmung verankert, welches 2010 dem Parlament vorgelegt werde. Mit dem ehrgeizigen Ziel solle die Branche der alternativen Energiequellen gefördert werden.

    Die Zielvorgabe von 20 Prozent ist doppelt so hoch wie im Wahlkampfmanifesto der Demokratischen Partei Japans versprochen. «Ich habe mein Ministerium angewiesen, eine Zielvorgabe von mindestens 20 Prozent für den Anteil erneuerbarer Energiequellen an der heimischen Energieproduktion zu setzen», sagte Ozawa. Zu den erneuerbaren Energiequellen gehören Solarenergie, Wasserkraft, Windkraft und Biomasse.

    Japan hinter USA und Deutschland

    Laut Angaben der japanischen Regierung machten erneuerbare Energiequellen im Jahr 2006 1,8 Prozent der Energieproduktion aus. Die USA kamen auf 3,7 Prozent und Deutschalnd auf 5,3 Prozent. «Das Geschäft mit erneuerbarer Energie wächst weltweit. Die Branche hat ein grosses Potenzial», sagte Ozawa.

    Die japanische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Emission von Treibhausgasen bis 2020 um 25 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Die neue Zielvorgabe zu erneuerbaren Energiequellen dürfte ein wichtiger Bestandteil dieser Vorlage werden.


    [Facebook] [Twitter] [Email]


    Ähnliche Artikel:

    1. Der böse Bube der DPJ
    2. Wohin mit Ichiro Ozawa?
    3. Die DPJ rüstet sich für den Wahlkampf

    Hinterlasse eine Antwort