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    Die japanische Tourismusbranche erwacht

    Der Kiyomizudera in Kyoto. (flickr/kamoda)

    Die Zahl der Touristen, die im November nach Japan reisten, ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 565’000 Personen angestiegen. Zum ersten Mal seit 16 Monaten verzeichnet die japanische Tourismusorganisation wieder einen Anstieg. Zu verdanken ist dies der raschen wirtschaftlichen Erholung in China und Südkorea.

    Die Zahl der Reisenden aus dem Nachbarland Südkorea ist um 11 Prozent auf 134’000 Personen angestiegen. Damit bleibt Südkorea weiterhin an der Spitze der japanischen Tourismus-Rangliste.

    Auch Chinesen reisen dank erleichterten Visa-Bedingungen zunehmend nach Japan. Um 11,4 Prozent ist ihre Zahl angestiegen. Es wird erwartet, dass bald schon mehr Chinesen als Taiwaner durch Japan reisen werden.

    Finanzkrise und starker Yen

    Noch letztes Jahr, inmitten der Finanzkrise, war die Zahl der Touristen in Japan um 19,4 Prozent regelrecht eingebrochen. Ein starker Yen tat sein übriges. Zusammen mit der sanften Erholung der ostasiatischen Volkswirtschaften scheint sich nun auch die Tourismusbranche wieder Hoffnung zu schöpfen.

    Gleichzeitig gehen auch wieder vermehrt Japaner ins Ausland in die Ferien. Im November verzeichnete das japanische Tourismusbüro 1,27 Millionen Reisende ins Ausland. Das ist ein Anstieg von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


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