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    Kein Schadenersatz für Ex-Raucher

    Rauchpause in Tokio. (flickr/Eishier)

    Das Bezirksgericht von Yokohama hat am Mittwoch eine Klage von 3 Ex-Rauchern abgewiesen, welche vom Zigarettenhersteller Japan Tobacco und dem japanischen Staat Schadenersatz für ihre Gesundheitsschäden forderten. Die Anklage argumentierte, Japan Tobacco habe trotz Wissens um deren Schädlichkeit Zigaretten verkauft und der Staat habe den Verkauf von Zigaretten nicht konsequent genug eingeschränkt.

    Die 3 Männer hatten zwischen 20 und 37 Jahre lang geraucht und leiden unter gesundheitlichen Problemen, darunter Lungenkrebs. Einer der Kläger ist in der Zwischenzeit verstorben und wurde durch seine Familie vertreten. Die Kläger hatten jeweils 10 Millionen Yen (78’000 Euro) Schadenersatz gefordert.

    Der Richter sagte, das japanische Parlament solle entscheiden, wie mit der Produktion und dem Verkauf von Zigaretten umzugehen sei. Japan Tobacco plädierte in dem Verfahren, jeder Mensch habe den freien Willen zu entscheiden, ob er rauchen wolle oder nicht.


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