Japans Lohntüten füllen sich wieder
Das monatliche Durchschnittsgehalt ist in Japan zum ersten Mal seit 20 Monaten wieder gestiegen. In Unternehmen mit mehr als 5 Angestellten betrug das monatliche Durchschnittsgehalt einschliesslich bezahlter Überstunden im Januar 273’142 Yen (ca. 2217 Euro). Dies entspricht einer Zunahme um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und dem ersten Zuwachs seit 20 Monaten.
Ein Schlüsselindikator
Die geleisteten Arbeitsstunden stiegen um 0,3 Prozent auf 136,7 Stunden im Monat. Es ist der erste Anstieg seit 18 Monaten, was als positives Zeichen für die japanische Wirtschaft gewertet wird. Insbesondere die Zahl der im verarbeitenden Gewerbe geleisteten Überstunden nahmen um 30,1 Prozent auf 12,1 Stunden zu. Dieser Wert gilt als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Entwicklung.
Im Januar 2009 hatte man noch viel schlechtere Zahlen verzeichnet, als die japanische Wirtschaft sich nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers vom September 2008 rapide verschlechterte.
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